Craig Green ist eine britische Marke, die die traditionellen Grenzen der Herrenmode sprengt. Sein Ansatz vereint einen gewagten Stil mit einer avantgardistischen, künstlerischen, mitunter symbolischen und zweifellos ausdrucksstarken Vision – mit futuristischen Volumen, skulpturalen Silhouetten und funktionalen Aspekten.
Zu seinen Must-haves zählen nämlich die Workwear-Teile, wie die Worker Jackets und die Uniformen – Basiskleidungsstücke, die neu interpretiert werden, um die Gewissheiten der Herrenmode infrage zu stellen und Unerforschtes zu erreichen. In all seinen Kollektionen ist der Umgang mit Texturen und Stoffen besonders interessant, unter denen Baumwolle, Mikrofaser und Denim hervorstechen, die häufig geknotet, drapiert, geschnitten und verzerrt werden.
Zum Frühjahr/Sommer 2015 präsentiert Green seine erste eigene Kollektion und erntet großen Beifall der Kritik, die in der Marke einen neuen Lichtblick für die Herrenmode sieht. Greens Arbeit ist nämlich, obwohl ursprünglich als Herrenbekleidung konzipiert, für ihre Unisex-Qualitäten und ihre geschlechtsneutrale Ausrichtung bekannt. 2018 war er Ehrengast der berühmten Veranstaltung „Pitti Uomo“ und verblüffte ein begeistertes Publikum, das von der konzeptionellen Kreativität fasziniert war.
Heute ist Green mit Abstand die kühnste Marke Londons, und dank seines ausgeprägten künstlerischen Gespürs sind einige Stücke in den ständigen Sammlungen des Costume Institute des Metropolitan Museum of Art in New York und des Victoria & Albert Museum in London zu bewundern.