Tommy Hilfiger ist eine amerikanische Marke für elegante Sportswear und Ikone des amerikanischen Preppy-Stils der 50er Jahre. Mit Teilen von vielseitigem und praktischem Schnitt bietet die Marke eine Kollektion von Damenbekleidung von Tommy Hilfiger, darunter Jacken und Trenchcoats aus Wolle, einfarbig oder gemustert, gesteppte Daunenjacken und Westen, Sweatshirts mit Rollkragen oder aufgesticktem Monogramm, bis hin zu Strickwaren mit Cardigans, klassischen T-Shirts mit Monogramm oder in Uni-Farben und sportlichen Tops mit Cut-outs: Modelle also, die vielseitig sind und eine große Passform bieten. Die Kollektion setzt sich fort mit legeren Hemden, Röcken in Mini- oder Midi-Länge, Hosen und Jeans, Kleidern aus Velours für einen sportlicheren Look oder aus Stretch-Cordsamt für einen eleganteren Stil, bis hin zur Unterwäsche. Die Marke bietet zudem eine Linie Damenschuhe mit Sneakern, Lederstiefeln, Sandalen und Absatzschuhen, sowie eine Linie Damentaschen mit Clutches, Umhängetaschen oder Geldbörsen. Auch die Linie Herrenbekleidung von Tommy Hilfiger zeigt sich vielseitig und lässig, mit Jacken und Daunenjacken, sowie Westen, Anzughosen oder legeren Jeans, T-Shirts, sportlichen Trainingsanzügen, Pullovern und Polohemden, bis hin zu Baumwollhemden, einfarbig oder gemustert, sowie Herrenunterwäsche. Die Herrenkollektion umfasst zudem eine Linie Herrenschuhe mit Sneakern, Stiefeln und Schnürschuhen, sowie eine Accessoire-Linie für Herren mit Taschen und Gürteltaschen.
Mit Kollektionen im klaren, schlichten Design, geprägt von Farben wie Weiß, Rot und Navy-Blau, den Erkennungsfarben der Marke selbst, verkörpert Tommy Hilfiger den minimalistischen Stil, verstanden als Verbindung von Eleganz und Funktionalität, schlicht im Geist, aber mit besonderer Aufmerksamkeit für Schnitte und Materialien. Die Marke spricht somit ein breites Publikum an, ohne dabei je Qualität und Wiedererkennbarkeit aus den Augen zu verlieren, und schafft einen ganz eigenen Lifestyle aus über die Schultern gelegten Pullovern, kombiniert mit Blazern, plissierten Röcken und Wappen-Emblemen, wodurch Looks im Zeichen eines Modern Preppy entstehen, beeinflusst von verschiedenen Kulturen und mit einem Endergebnis, das zeitgemäß ist und sich für alle Generationen eignet – mit Kooperationen mit Models wie Gigi Hadid und Zendaya oder Sportlern wie Lewis Hamilton. Neben dem Einsatz für Inklusion in der Modebranche, etwa mit dem People's Place Program, sowie zahlreichen globalen und sozialen Anliegen, vor allem dank der Initiative TommyCares und der Tommy Hilfiger Corporate Foundation, widmet sich der Designer auch dem Thema Nachhaltigkeit und brachte 2019 eine Jeans-Linie aus 100 % recycelter Baumwolle auf den Markt.
Zunächst auf Herrenmode fokussiert, startet Tommy Hilfiger seine Karriere in der Branche Ende der 70er Jahre, als er auf der Motorhaube seines Autos einen in New York gekauften Posten Jeans weiterverkauft. Als visionärer Designer, stark geprägt vom Rock- und Hippie-Stil jener Zeit, eröffnet er anschließend People's Place, seine erste Boutique, die eher einem Concept Store gleicht, mit schwarzen Wänden, Räucherwerk und lauter Musik. Trotz des großen Erfolgs muss die Boutique 1979 wieder schließen, doch das inzwischen bekannte Talent von Hilfiger bringt ihm zahlreiche, wenn auch kurzlebige, Angebote ein, darunter ein Angebot von Calvin Klein, das der Designer jedoch auf Anraten einer Wahrsagerin ablehnt. Der Hinweis erweist sich als richtig und führt ihn zur Begegnung mit Mohan Murjani, Unternehmer und König der indischen Textilbranche, wodurch die erste Sportswear-Linie von Tommy Hilfiger entsteht, mit dem berühmten Logo, inspiriert vom nautischen Stil. Dank des Werbefachmanns George Lois wird die Marke zum Konkurrenten der bereits etablierten Ralph Lauren und Perry Ellis, und später, dank Vertretern der amerikanischen Hip-Hop-Szene, wird die Marke endgültig einem breiten Publikum bekannt, was 1998 zur Eröffnung des ersten Flagship-Stores in New York führt. Im Jahr 2010 wird das Unternehmen Tommy Hilfiger von PVH übernommen, wobei die kreative Leitung weiterhin in den Händen des Designers bleibt.
