Im Jahr 2001 von Tatsuo Horikawa in Tokio gegründet, war Julius ursprünglich ein Projekt für die Produktion von Filmen und Videos. 2004 entstand hingegen die erste Bekleidungskollektion, die angesichts der Wurzeln des Labels sogleich von Kunst durchdrungen und von großer Inspiration geprägt erschien.
Die Kollektion besitzt einen typischen dunklen Gothic-Charakter, bei dem Schwarz und Grau vorherrschen – Sinnbilder für Wahnsinn beziehungsweise Schmerz. Die Kleidungsstücke verfolgen einen grundsätzlich unisexen Ansatz und bestehen aus Lagen und schrägen Schnitten. Die Materialien wirken roh und getragen, wie etwa die Leder, die gewaschen werden und dadurch eine charakteristisch faltenreiche Beschaffenheit erhalten. Zu wahren Kultobjekten für die Liebhaber sind mittlerweile die Lederjacken für Damen und Herren geworden, eine postmoderne Weiterentwicklung der klassischen Bikerjacken und Motorradjacken. Obwohl das Label japanisch ist, unterhält es auch in Paris Büros, wo es regelmäßig während der Paris Fashion Week präsentiert wird.